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Unter Skoliose versteht man eine seitliche Verbiegung der Wirbelsäule, die mit einer Drehung von Wirbelkörpern einhergehen kann. Das vermindert die Beweglichkeit und die Stabilität der Wirbelsäule mitunter erheblich. Diese Verformungen lassen sich nicht durch eine bestimmte Körperhaltung ausgleichen, sondern bestehen dauerhaft (chronische Skoliose). Ohne eine gezielte Behandlung und Stabilisierung nimmt sie bei Heranwachsenden im weiteren Wachstum meist zu.

Symptome

Kleinere Achsabweichungen des Rückgrats sind relativ häufig und äußerlich oft nur schwer erkennbar. Auch eine leichte Skoliose ist manchmal nur mit Hilfe einer Untersuchung feststellbar.

Eine schwere Verformung der Wirbelsäule ist dagegen kaum zu übersehen: beispielsweise hängt dann eine Schulter tiefer als die andere, das Becken steht schief, das Schulterblatt ragt auf einer Seite weiter heraus, ein einseitiger Rippenbuckel oder Lendenwulst kann sich bilden. Ein Bein scheint kürzer zu sein, als das andere. Mit zunehmendem Alter werden die abnormen Veränderungen immer deutlicher. Anfangs verursacht eine Skoliose meistens keine direkten Beschwerden. Eine ausgeprägte Skoliose belastet allerdings die beteiligten Knochenstrukturen, sodass es leichter zu Verschleißerscheinungen an der Wirbelsäule kommt. Im Laufe der Jahre können sich bei einer schweren Skoliose auch Schmerzen, vor allem im Rücken- und Beckenbereich einstellen.

Ist die Skoliose sehr weit fortgeschritten, beeinträchtigt die Verformung des Brustkorbes mit unter auch die Funktion innerer Organe und der Lunge.

Therapie

Eine Therapie sollte folgende Ziele verfolgen: Ein weiteres Fortschreiten sollte nach Möglichkeit verhindert werden. Die bestehende Verkrümmung sollte möglichst nachhaltig berichtigt werden. Ob und vor allem wie eine Skoliose behandelt werden muss, ist so pauschal nicht zu beantworten. Die Entscheidung hängt von vielen Befunden ab und muss individuell getroffen werden. Ärzte und Betroffene sollten gemeinsam überlegen, welche Therapie am besten passen könnte.

Entscheidend für einen optimalen Therapie-Erfolg sind regelmäßige Verlaufskontrollen, ein regelmäßiges Training und eine entsprechende Gymnastik.